Filme, die man sich unbedingt vor einer Reise anschauen sollte
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Filme, die man sich unbedingt vor einer Reise anschauen sollte

Anfang des Jahres ist fast jeder damit beschäftigt, sich sein Jahr so erträglich wie möglich zu gestalten. Man legt seine Ferien fest, beginnt zu planen, wohin man reisen möchte. Eine sehr kreative Zeit, voller Vorfreude, Spannung, was man denn dieses Mal wohl erleben und sehen würde.

Wie bereitet man sich denn auf eine solche Reise vor? Zum Beispiel mit der Lektüre eines Reiseführers, oder eines Berichts einer Person, welche längere Zeit in der Destination gelebt hat. Oder man besucht eine Dia-Präsentation, die es manchmal in grösseren Städten gibt. Auch findet man viele Dokumentationen über Länder, Menschen, Kulturen.

Oft ist es während der Reiseplanung noch relativ unangenehmes Wetter in unseren Breitengraden. Was gibt es dann Schöneres, als sich zu Hause vor dem Fernseher gemütlich einzurichten und mit Knabberzeugs multimedial das Reiseziel zu erkunden.

Abgesehen von zahllosen Dokumentationen, gibt es aber auch viele Spielfilme, welche sich mit Reisen beschäftigen und einige wollen wir uns heute genauer ansehen:

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Weniger ein Destinationsfilm, als vielmehr ein Film, der richtig Lust aufs Reisen macht. Das Wasser läuft einem Munde zusammen. Ein wunderschöner Film mit starken Bildern, der Zuschauer wird nach Island gebracht, nach Grönland und durch den Himalaya.

The Beach

Der Abenteuerfilm ist sicherlich der Ferienfilm schlechthin: Grosszügige thailändische Strände, blaues Wasser, Sonnenschein. Trotz der eher dramatischen Handlung ist der Zuschauer fasziniert von der schönen Umgebung und die Insel in Thailand hat einen Boom erlebt, nachdem der Film gezeigt wurde. So ist es denn auch nicht ratsam in die Maya Bay zu fahren, denn dies tut jeder Tourist der sich im Umkreis der Bucht befindet.

Nachtzug nach Lissabon

Pascal Mercier hat einen wunderschönen Roman geschrieben, den ich jeder Leseratte ans Herz legen kann. Verfilmt wurde das Buch 2013 mit Jeremy Irons. Wer die Romantik alter Nachtzüge erleben möchte und das Geheimnisvolle, das sie umgibt, sollte diesen Film unbedingt anschauen. Daneben sieht man auch einige schöne Einstellungen von Bern und von Lissabon. Material, um die Lust auf einen Städtetrip zu steigern ist also vorhanden.

Spuren

Ein Film, der für mich gar nicht bekannt war, ist «Spuren»: Ein typischer Abenteuerfilm, in dem die Protagonistin quer durch Australien wandern will. Der Trip ist nicht nur bildgewaltig, sondern gibt viel von der Seele der realen Robyn Davidson preis. Für Australienfans sind natürlich viele Einstellungen des Outbacks und so weiter der wahre Grund, den Film zu schauen.

Lost in Translation

Ein bekannterer Film, der auch kein Naturparadies im Zentrum hat, sondern die kulturellen Unterschiede zwischen dem Westen, oder sagen wir den USA und dem fernen Osten. Bill Murray muss für einen Werbespot nach Tokyo reisen. Dies passt ihm aber gar nicht in den Kram, denn er liebt die Zurückgezogenheit. Angekommen in der Millionenmetropole stellt er fest, wie freundlich die Japaner sind und wie gut man sich mit ihnen verständigen kann, trotz der schlechten Englischkenntnisse der meisten Japaner, was ich übrigens auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen kann, auch die Lebensfreudigkeit und die pulsierende Metropole an sich sind einen Besuch wert.

The Best Exotic Marigold Hotel

Auch ein Film, der eher die kulturellen Unterschiede aufzeigt und sehr schön mit Klischees zu spielen vermag: Mehrere britische Rentner machen sich auf nach Indien, nachdem sie eine Anzeige für Ferien in Jaipur gesehen haben, alle haben eigene Gründe, warum sie denn in Indien sind. Sei es wegen einer lang vergangenen Liebe, weil das Familienvermögen verzockt wurde oder, weil man eine billige Hüftoperation benötigt. Ein sehr unterhaltsamer, farbiger Film, der das Leben in allen Nuancen aufzeigt.

Wild Wild

Fernwanderwege kommen in Filmen häufig vor, weil sie sehr schön die Veränderung oder gar die Katharsis eines Charakters darstellen: Man läuft sich typischerweise das Problem von der Seele. Man findet zu sich, man hat, stimuliert durch die Einsamkeit einer solchen Wanderung, Zeit und Musse sich mit sich selbst zu beschäftigen.…